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Ernährungstipps für den Wettkampftag

Beitrag von ???
Dolphins Depesche

Grundregel für den Wettkampftag: Lieber weniger als zu viel essen!

Ein voller Magen behindert die Bewegungsfreiheit, macht schlapp und neigt dazu, sich bei Belastung unfreiwillig zu entleeren. Außerdem wird vermehrt Blut in die Verdauungsorgane "geschickt", welches der Muskulatur dann zur optimalen Arbeit fehlt.

Auch auf den längeren Schwimmdistanzen (z.B. 400m Freistil) wird nicht soviel Energie verbraucht, als dass sie nicht aus den Körperreserven herangezogen werden könnte.

Also:

Lieber am Abend vor dem Wettkampf ordentlich essen, um die Kohlenhydrate-Speicher aufzufüllen (Nudeln, Reis, Kartoffeln, Brot).

Faustregel für den Wettkampftag: Letzte große Mahlzeit: 3 Stunden vor dem ersten Start! (Dies gilt im Prinzip auch für die Trainingstage.)

Bei Wettkampfbeginn um die Mittagszeit - gut und gesund frühstücken! Dabei auf Nahrungsmittel verzichten, die schwer im Magen liegen: fette Wurst- und Käsesorten, Milchprodukte (Joghurt oder Quark) in größeren Mengen, rohes Obst und Gemüse, hartgekochte Einer.

Beginnt der Wettkampf bereits am Vormittag, fällt das Frühstück entsprechend kleiner aus und sollte nur das "Hungergefühl" beseitigen. Besonders auf kohlehydratreiche Kost achten (Vollkorn-)Brot, Müsli etc.

Erstreckt sich der Wettkampf über den ganzen Tag, so sollten zwischendurch auch nur kleine Mahlzeiten eingenommen werden (wenn der kleine Hunger kommt!): Kekse, Müsliriegel, Schokolade. Keine Pommes, keine größeren Fleischportionen, kein schwer verdauliches Obst (z.B. Äpfel, Birnen).

Kein Alkohol vor oder während des Wettkampfes! Allerhöchstens ein Schlückchen Sekt gegen das Lampenfieber!

Von all diesen Regeln abgesehen, muss damit gerechnet werden, dass die Verdauung am Wettkampftag aufgrund von Nervosität und "Vor-Start-Fieber" macht, was sie will. Also lieber den Magen nicht mehr belasten als unbedingt nötig.

Eiweiße, Fette und Ballaststoffe gehören zwar prinzipiell zur ausgewogenen (Sportler-)Ernährung, sind aber am Wettkampftag selbst nicht zu gebrauchen, Energielieferant für Schnelligkeits- und kurze Ausdauerbelastungen sind die Kohlehydrate.

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